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House of Resources Kaiserslautern

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Finanzielle Förderung

Ihr braucht finanzielle Unterstützung bei der Durchführung eines Projektes? Wir sind für euch da!

Neben der Zurverfügungstellung von Technik und Räumen können wir euch auch finanziell unterstützen. Das Verfahren ist hierbei möglichst unbürokratisch. Wir stehen euch während der einzelnen Stationen in der Projektfindung, Planung und Durchführung mit Rat und Tat zur Seite. Wir können euch mit einer Summe von bis zu 5.000 € unterstützen.

Wer kann eine finanzielle Förderung erhalten?

Förderfähig sind Organisationen und Vereine, die

  • … sich mit der Integration von Migrant*innen und Geflüchteten beschäftigen oder sich für interkulturellen Austausch und ein buntes Miteinander einsetzen.
  • … im Einzugsgebiet des House of Resources Kaiserslautern aktiv sind (Raum Kaiserslautern Stadt/Land, Kusel, Donnersbergkreis, Pirmasens).

Die maximale Fördersumme beträgt 5.000 €. Die maximale Förderung für Organisationen ohne Rechtsform (Vereine in Gründung, Initiativen) liegt jedoch bei 500 €.

Welche Arten der Förderung gibt es?

Das House of Resources bietet verschiedene Möglichkeiten zur finanziellen Förderung an:

  • Förderung von Mikroprojekten bis 500 € (für Organisationen ohne Rechtsform)
  • Förderung von Mikroprojekten bis 5.000 € (für Organisationen mit Rechtsform)
  • Förderung von Einzelmaßnahmen bis 500 € (für Organisationen oder ohne Rechtsform)

Was ist ein Mikroprojekt?

Projekte müssen bestimmte Ziele verfolgen und in sich abgeschlossen sein. Eine Förderung der regulären laufenden Aktivitäten eines Vereins ist leider nicht möglich. Förderfähig sind insbesondere Vorhaben, die folgende Ziele verfolgen:

  • Schaffen von Möglichkeiten der Begegnung
  • Interkultureller Austausch und Vernetzung
  • Teilhabe
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt
  • Integrative Freizeitgestaltung

Was ist eine Einzelmaßnahme?

Das House of Resources kann auch sogenannte Einzelmaßnahmen finanziell unterstützen. Im Gegensatz zu Mikroprojekten dienen solche Einzelmaßnahmen in der Regel zur internen Weiterentwicklung einer Organisation und richten sich nicht an die breite Öffentlichkeit.

Förderfähig sind zum Beispiel Honorare von Dozent*innen, Mieten für Veranstaltungen, Gestaltung und Druck von Werbematerial, Ehrenamtspauschalen oder notarielle Kosten bei der Vereinseintragung.

Wie beantrage ich eine Förderung?

Förderung von Mikroprojekten bis 500 €

  • Wenn ihr noch keinen Antrag bei uns gestellt habt, ist in jedem Fall im Vorfeld ein persönliches Gespräch mit uns zu führen. Gerne könnt ihr auch bei unserer regelmäßig stattfindenden Antragswerkstatt teilnehmen.
  • Das Antragsformular findet ihr hier [Bitte klicken].
  • Nach Bewilligung der Förderung könnt ihr die entsprechenden Rechnungen bei uns im Original einreichen. Die Erstattung der Kosten erfolgt im Nachgang.
  • Nach Abschluss der Projektes reicht ihr einen Abschlussbericht bei uns ein (bestehend aus einem Sachbericht und einer Aufstellung der verausgabten Mittel).

Förderung von Mikroprojekten bis 5.000 €

  • Wenn ihr noch keinen Antrag bei uns gestellt habt, ist in jedem Fall im Vorfeld ein persönliches Gespräch mit uns zu führen. Gerne könnt ihr auch bei unserer regelmäßig stattfindenden Antragswerkstatt teilnehmen.
  • Das Antragsformular findet ihr hier [Bitte klicken].
  • Nach Bewilligung der Förderung schließen wir einen Weiterleitungsvertrag. Danach könnt ihr die bewilligten Mittel bei uns abrufen.
  • Nach Abschluss der Projektes reicht ihr einen Abschlussbericht bei uns ein (bestehend aus einem Sachbericht und einer Aufstellung der verausgabten Mittel inkl. Kopien der jeweiligen Belege).
  • Wenn ihr verschiedene Projekte durchführt, dürft ihr auch mehr als einen Antrag pro Jahr stellen.

Förderung von Einzelmaßnahmen bis 500 €

  • Bitte nehmt im Vorfeld gerne Kontakt mit uns auf.
  • Das passende Antragsformular findet ihr hier [Bitte klicken].
  • Nach Bewilligung der Förderung könnt ihr die entsprechenden Rechnungen bei uns im Original einreichen. Die Erstattung der Kosten erfolgt im Nachgang.

Was kann nicht gefördert werden?

Folgendes kann leider nicht gefördert werden:

  • Sprachkurse
  • Migrationsberatung
  • Sozialpädagogische Begleitung
  • Wissenschaftliche Forschungsprojekte
  • Maßnahmen im Ausland
  • Maßnahmen, die hauptsächlich sportliche Betätigungen zum Ziel haben
  • Maßnahmen aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge
  • Baumaßnahmen
  • Alkohol, Präsente, Blumen und Dekoration
  • Anschaffung von Kfz
  • Laufende Kosten einer Organisation, die auch jenseits des Projektes bzw. der Einzelmaßnahme entstehen
  • Die Höchstgrenze bei Honoraren für Referierende beträgt 72,00 € pro Zeitstunde.
  • Verpflegung kann grundsätzlich nicht gefördert werden, außer in Ausnahmefällen. Sprecht uns hierzu gerne an.
Ihr habt eine Idee für ein Projekt? Wir helfen euch gerne.

Unterlagen zur finanziellen Förderung

Möglichkeiten der finanziellen Förderung

In unserer Übersicht erfahrt ihr mehr zu den folgenden Themen:

  • Unterschiede bei der Förderung
  • Abläufe
  • Möglichkeiten
  • Ausschlusskriterien

Hier geht es zur Übersicht

Geförderte Mikroprojekte und Einzelmaßnahmen

Wir freuen uns, dass wir diese Projekte und Einzelmaßnahmen unterstützen konnten.

Mikroprojekte bis 5.000 €

Gemeinsam eine Bücke bauen

Kulturbrücke Kaiserslautern e.V.

Gemeinsam Brücken bauen – Kultur verbindet

Mit dem Projekt „Gemeinsam eine Brücke bauen“ wurde in Kaiserslautern ein lebendiger Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Herkunft geschaffen. Ziel war es, durch ein vielfältiges Kulturprogramm Begegnungen zu ermöglichen und den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen zu fördern.

Im Mittelpunkt stand ein bunter Kulturabend mit Theateraufführungen, Musik- und Tanzbeiträgen, der die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen erlebbar machte. Ergänzt wurde das Programm durch ein gemeinsames kulinarisches Angebot, einen Infostand sowie Angebote für Kinder – so entstand ein offener Raum für Begegnung für Besucherinnen und Besucher jeden Alters.

Die Veranstaltung lud dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam kulturelle Vielfalt zu erleben. Rund 120 bis 150 Menschen nahmen teil und trugen zu einer lebendigen und wertschätzenden Atmosphäre bei.

Das Projekt zeigt, wie Kultur Brücken bauen kann – zwischen Menschen, Lebenswelten und Erfahrungen – und damit einen wichtigen Beitrag zu Zusammenhalt und gegenseitigem Verständnis leistet.

Mindfulness Retreat zur Stärkung der Frauen

AV 2023 Pirmasens e.V.

Zeit für sich – Gemeinschaft erleben und stärken

Das „Mindfulness Retreat zur Stärkung der Frauen“ bot Frauen unterschiedlicher Herkunft einen geschützten Raum, um zur Ruhe zu kommen, neue Energie zu tanken und sich miteinander zu vernetzen. Das Angebot richtete sich bewusst auch an Frauen, die im Alltag besonderen Belastungen ausgesetzt sind.

Im Rahmen eines mehrtägigen Aufenthalts in Cochem konnten die Teilnehmerinnen Abstand vom Alltag gewinnen und sich ganz auf sich selbst und die Gemeinschaft konzentrieren. Ein abwechslungsreiches Programm aus kreativen, sportlichen und gemeinschaftlichen Aktivitäten sorgte für vielfältige Impulse: von Yoga und Selbstverteidigung über Koch- und Kreativangebote bis hin zu einer gemeinsamen Wanderung mit Burgbesichtigung.

Besonders wichtig war der persönliche Austausch: In moderierten Gesprächsrunden standen Themen wie Familie, Arbeit, Gesundheit und Alltag im Mittelpunkt. Hier konnten die Frauen ihre Erfahrungen teilen, einander unterstützen und neue Perspektiven entwickeln.

Insgesamt nahmen 14 Frauen an dem Retreat teil und erlebten eine intensive Zeit der Begegnung, Stärkung und gegenseitigen Unterstützung.

Das Projekt zeigt, wie wichtig geschützte Räume sind, in denen Frauen sich entfalten, vernetzen und ihre eigenen Stärken entdecken können.

Auszeit vom Alltag – Sommerprogramm

Team Plan B Kreis Kusel e.V.

Auszeit vom Alltag – Gemeinsam Zeit erleben

Das Projekt „Auszeit vom Alltag – Sommerprogramm“ bot Familien aus dem Kreis Kusel eine wertvolle Gelegenheit, gemeinsam Kraft zu tanken und neue Erfahrungen zu sammeln. Besonders angesprochen wurden Familien mit erhöhten Belastungen, mit und ohne Migrationshintergrund.

Im Mittelpunkt stand ein mehrtägiger Aufenthalt in der Jugendherberge Wolfstein. Hier konnten die Teilnehmenden Abstand vom Alltag gewinnen, zur Ruhe kommen und gleichzeitig neue Kontakte knüpfen. Gemeinsame Aktivitäten stärkten das Miteinander und ermöglichten es, Integration ganz selbstverständlich im Alltag zu erleben.

Ergänzt wurde das Programm durch eine gemeinsame Draisinentour mit anschließendem Picknick. Dieser Ausflug bot nicht nur Bewegung und Spaß, sondern auch viel Raum für Begegnung und Austausch in entspannter Atmosphäre.

Insgesamt nahmen über 80 Personen an den Angeboten teil. Für viele Familien war das Projekt eine besondere Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen, neue Menschen kennenzulernen und positive gemeinsame Erlebnisse zu schaffen.

Gleichzeitig konnte der organisierende Verein wertvolle Erfahrungen in der Planung und Durchführung von Projekten sammeln – eine wichtige Grundlage für zukünftiges Engagement.

Das Projekt zeigt, wie gemeinschaftliche Erlebnisse dazu beitragen können, Familien zu stärken und das Miteinander in der Region nachhaltig zu fördern.

Kultur verbindet – Kultur für alle

Kulturwerk Pfaff e.V.

Kultur für alle – Begegnung auf dem Pfaffgelände

Mit dem Projekt „Kultur verbindet“ wurde das Pfaffgelände in Kaiserslautern zu einem offenen Ort für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Ziel war es, einen niedrigschwelligen Raum zu schaffen, in dem Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zusammenkommen und Kultur in ihrer ganzen Vielfalt erleben können.

Im Sommer fanden mehrere öffentliche Veranstaltungen unter freiem Himmel statt, die ein abwechslungsreiches Programm boten: Musik, Workshops und kreative Mitmachangebote luden Besucherinnen und Besucher dazu ein, aktiv teilzunehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen brachten ihre Perspektiven ein und bereicherten das Programm.

In Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Vereinen und Initiativen entstand so ein lebendiger Treffpunkt für die Stadtgesellschaft. Insgesamt nutzten rund 4.800 Menschen die Gelegenheit, die Veranstaltungen zu besuchen und Teil dieses besonderen Ortes zu werden.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie kulturelle Angebote Menschen verbinden und das gemeinschaftliche Leben in Kaiserslautern stärken können.

Schutzsuchende integrieren sich in der Nordpfalz

Donnersberger Integrationsinitiative e.V.

Vielfalt sichtbar machen – Begegnung und Dialog in der Nordpfalz

Mit diesem Projekt wurde ein starkes Zeichen für interkulturelles Miteinander und gesellschaftlichen Dialog gesetzt. Ziel war es, Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion zu fördern und das gemeinsame Leben in Vielfalt aktiv sichtbar zu machen.

Im Mittelpunkt standen persönliche Geschichten und Erfahrungen von Menschen, die in der Nordpfalz eine neue Heimat gefunden haben. In einer Ausstellung wurden ihre Porträts gezeigt und ihre Wege erzählt – ein eindrucksvoller Beitrag, um Perspektiven sichtbar zu machen und Vorurteile abzubauen.

Ergänzt wurde das Projekt durch Austauschformate, bei denen Teilnehmende miteinander ins Gespräch kamen, Fragen stellen und eigene Erfahrungen einbringen konnten. Musikalische Beiträge und gemeinsames Erleben in angenehmer Atmosphäre trugen zusätzlich dazu bei, Begegnungen auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Ursprünglich war die Umsetzung im Rahmen einer großen öffentlichen Veranstaltung im Schlosspark geplant. Wetterbedingt musste dieses Format jedoch kurzfristig abgesagt werden. Stattdessen wurden die Inhalte erfolgreich in alternative Veranstaltungen überführt – darunter eine Dialogveranstaltung im Interkulturellen Café sowie die Ausstellungseröffnung „Angekommen in der Nordpfalz“ in der Stadtbibliothek Rockenhausen.

Auch in dieser angepassten Form fand das Projekt großen Anklang und erreichte seine Ziele: Es stärkte die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte, förderte den Dialog und setzte wichtige Impulse für ein respektvolles und demokratisches Miteinander in der Region.

Musik-Sterne

Donnersberger Integrationsinitiative e.V.

Gemeinsam singen – Gemeinschaft erleben

Das Projekt „Musik*Sterne“ brachte Menschen unterschiedlicher Herkunft durch die verbindende Kraft der Musik zusammen. In einer offenen und herzlichen Atmosphäre traf sich eine Gesangsgruppe regelmäßig, um gemeinsam zu singen, voneinander zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wöchentlich kamen die Teilnehmenden im Haus der Familie in Rockenhausen zusammen, um unter professioneller Anleitung ihre Stimmen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Dabei flossen Lieder und musikalische Einflüsse aus verschiedenen Kulturen ein – ein wertvoller Beitrag zu interkulturellem Austausch und gegenseitigem Verständnis.

Neben den regelmäßigen Proben war die Gruppe auch öffentlich aktiv: Bei Veranstaltungen wie der Ausstellungseröffnung „Angekommen in der Nordpfalz“, im Interkulturellen Café sowie bei Auftritten in der katholischen Kirche präsentierten die Sängerinnen und Sänger ihr Können und bereicherten das kulturelle Leben vor Ort.

Das Projekt stärkte nicht nur musikalische Fähigkeiten, sondern vor allem das Gemeinschaftsgefühl. Es bot Raum für Begegnung, förderte soziale Kompetenzen und unterstützte insbesondere Zugewanderte dabei, sich in ihrem neuen Umfeld willkommen und eingebunden zu fühlen.

Interkulturelles Café

Donnersberger Integrationsinitiative e.V.

Dialog auf Augenhöhe – Begegnung in Rockenhausen

Dieses Projekt schuf einen Raum für offenen Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung in Rockenhausen. Im Mittelpunkt stand ein moderierter Dialog, der unterschiedliche Perspektiven zusammenbrachte und Integration als gemeinschaftliche Aufgabe sichtbar machte.

Im Bistro der Donnersberghalle kamen Gäste des Interkulturellen Cafés mit dem Landrat des Donnersbergkreises ins Gespräch. In entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen konnten Fragen gestellt, Erfahrungen geteilt und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden. Bei Bedarf wurden Beiträge übersetzt, sodass sich alle Beteiligten aktiv einbringen konnten.

Ein musikalisches Rahmenprogramm sorgte für einen gelungenen Einstieg und unterstrich den offenen Charakter der Veranstaltung.

Ziel des Projekts war es, den direkten Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Engagierten zu stärken, gegenseitiges Verständnis zu fördern und neue Impulse für die Integration vor Ort zu entwickeln.

Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig persönliche Begegnungen sind, um Vertrauen aufzubauen, Zusammenarbeit zu fördern und Integration aktiv zu gestalten.

Barbarosssa Cup

TDSV Kaiserslautern e.V.

Sport verbindet – Interkulturelles Hallenturnier in Kaiserslautern

Beim interkulturellen Hallenturnier stand vor allem eines im Mittelpunkt: Menschen zusammenzubringen. Durch den Sport entstand eine offene und verbindende Atmosphäre, in der sich Teilnehmende unterschiedlicher Herkunft begegnen und gemeinsam aktiv werden konnten.

In der Barbarossahalle Kaiserslautern traten gemischt zusammengestellte Teams gegeneinander an und lebten dabei Werte wie Fairplay, Respekt und Teamgeist. Das Turnier bot nicht nur spannende Spiele, sondern auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit kulturellen Beiträgen, kulinarischen Angeboten und Mitmach-Aktionen für Besucherinnen und Besucher.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Türkisch‑Deutschen Sportverein Kaiserslautern (TDSV). Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützten die Planung und Durchführung – von der Teamorganisation über die Spielleitung bis hin zur Betreuung vor Ort.

Mit bis zu 250 Teilnehmenden und Gästen wurde das Turnier zu einem lebendigen Treffpunkt für Sportbegeisterte, Familien und Engagierte aus der Stadt. Neben dem sportlichen Wettbewerb stand besonders der Austausch im Vordergrund – und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu stärken.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Sport als gemeinsame Sprache Brücken bauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern kann.

Deutsch-indischer Abend

NALAM e.V.

Der Verein richtete einen Deutsch-indischen Abend aus - gerahmt von traditionellen indischen Tanzdarbietungen, Musik und indischem Fingerfood. Ziele hierbei war die Förderung des interkulturellen Austausches und multikulturellen Zusammenhaltes durch Näherbringen der indischen Kultur. Ferner stellte der Verein der lokalen Zivilbevölkerung seine Aktivitäten der letzten Jahre dar, was den Blick auf den Stellenwert ehrenamtlichen Engagements schärfte. Es wurden rund 50 Menschen erreicht.

Hip-Hop-Hooray

Verband deutscher Sinti und Roma e.V.

Der Verein führte einen Workshop durch, der darauf abzielte, den Teilnehmenden die Vielfalt und Energie der Hip-Hop-Kultur näher zu bringen und Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen zusammenzubringen. Im Mittelpunkt standen die Talentförderung, das Empowerment und die Stärkung des Selbstwertgefühls.

Für viele Menschen, insbesondere solche mit Migrationsgeschichte, kann Rap eine kraftvolle Methode sein, um ihre eigene Identität und ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. Sie können durch die Musik lernen, wie sie ihre Erfahrungen und Herausforderungen auf kreative Weise ausdrücken und ihre Rolle in der Gesellschaft aktiv gestalten.

Das Due K.A.G.E., das selbst der Roma Community zugehörig ist, leitete den Workshop. Inhalte waren z.B. Freestyle-Rap, Textanalyse und Performance.

Sommer auf dem Pfaffgelände

Kulturwerk Pfaff e.V.

Der Verein richtete auf dem Pfaffgelände in Kaiserslautern während des Sommers 2024 mehrere Veranstaltungen aus, welche den Charakter von „Mini-Festivals“ hatten. Auf dem Gelände, auf welchem sich zur gleichen Zeit maximal rund 400 Leute aufhalten durften, fanden sich verschiedene Stationen (Info-Stände, Workshopangebote) zu verschiedensten sozialintegrativen Schwerpunkten. Die einzelnen Veranstaltungen wurden musikalisch begleitet.

Ziel war hier das Schaffen einer Begegnungsstätte, die Kultur, Demokratie, Vielfalt, Integration und Nachhaltigkeit fördert. Durch verschiedenste Angebote sollten möglichst viele Menschen angesprochen werden. Die Zugangshürden wurden bewusst klein gehalten (kein Erheben von Eintrittsgeldern, niederschwellige Aktionen und Workshops für alle Altersklassen). 

Die Veranstaltungen waren gut besucht und der Verein konnte weitere Mitstreiter*innen gewinnen.

Beach-Event in Pirmasens

AV 2023 Pirmasens e.V.

Der Anteil an Migrant*innen der äußerst strukturschwache Stadt Pirmasens in der Westpfalz beträgt rund 20%. Um einen Raum für Dialog und Begegnung zu schaffen, richtete der Verein ein Sommerfest aus, zu dem Menschen fernab ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft oder ihres Alters Zugang haben sollten. Eine Besonderheit des Festes war die sommerliche Strandatmosphäre, welche durch die Aufschüttung von Sand erzeugt wurde – sowie das Durchführen eines Spaß-Turniers im Beach-Wrestling.

Es konnten rund 300 Menschen erreicht werden -  neben Leuten aus der deutschen vor allem Menschen aus der russischsprachige und US-amerikanische Community.

Im Jahr 2026 durften wir darüber hinaus folgende Vorhaben fördern:
  • "Zwei Nullen Zusammen" (Deux-Zeros e.V.)

  • Begegnung feiern - Vereinsfest zum Eid al-Adha (Somali Sport- und Kulturverein)

  • Demokratie erleben – Geschichte verstehen im St. Wendeler Land (Team Plan B Kusel e.V.)

  • Nowruz 2026 – Begegnungsfest für Vielfalt und Integration (Salsal e.V.)

  • Ein Abend für Demokratie – Konzert mit Sebastian Krumbiegel (Kontaktstelle Holler e.V.)

Mikroprojekte bis 500 €

Gespräch und Austausch mit Mohamed Jamous

Selbstorganisation Palästina

Impulse für Dialog und Verständigung

Mit der Veranstaltung „Gespräch und Austausch mit Mohamed Jamous“ wurde ein Raum für offenen Dialog und neue Perspektiven geschaffen. Ziel war es, Impulse für Friedensarbeit sowie interkulturellen und interreligiösen Austausch zu geben und den Blick für ein respektvolles Miteinander zu schärfen.

Im Mittelpunkt stand ein Vortrag des Referenten Mohamed Jamous, der verschiedene Aspekte von Verständigung und Zusammenleben thematisierte. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen, eigene Gedanken einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung richtete sich an die interessierte Stadtgesellschaft – darunter viele junge Menschen, Personen mit Migrationsgeschichte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre konnten rund 30 Teilnehmende ihre Erfahrungen teilen und neue Denkanstöße mitnehmen.

Das Projekt zeigt, wie wichtig solche Dialogformate sind, um Vorurteile abzubauen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft aktiv zu gestalten.

Ramadan-Basar

Perlentreff e.V.

Interkulturelle Begegnung im Zeichen des Ramadan

Der Ramadan-Basar bot einen lebendigen Ort der Begegnung für Menschen aus Kaiserslautern und Umgebung. Ziel des Projekts war es, im Rahmen des Fastenmonats einen offenen Raum zu schaffen, in dem kulturelle Vielfalt erlebt und gemeinsamer Austausch gefördert werden kann.

Besucherinnen und Besucher konnten sich auf ein vielfältiges Angebot freuen: frisch zubereitete Speisen, handgefertigte Produkte und Einblicke in traditionelle Handwerkskunst und Kleidung. Der Basar lud dazu ein, neue Eindrücke zu gewinnen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Ein besonderes Highlight war das bunte Programm für Kinder mit Bastelaktionen, Spielangeboten und Kinderschminken, das den Basar zu einem Erlebnis für die ganze Familie machte.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Perlentreff e. V. in Kooperation mit Tunibless e. V. Zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer trugen dazu bei, dass der Basar in angenehmer Atmosphäre stattfinden konnte und rund 150 bis 200 Menschen zusammenbrachte.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie interkulturelle Begegnung und gemeinsames Erleben den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken können.

Filmvorführung und Diskusisionsrunde "No Other Land"

Arbeitskreis Palästina

Raum für Austausch zur Situation im Nahen Osten

Mit dieser Veranstaltung wurde ein offener Dialog über die aktuelle Situation im Nahen Osten ermöglicht. Ziel war es, Menschen aus Kaiserslautern und Umgebung zusammenzubringen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und Interesse an einem respektvollen Austausch haben.

Im Mittelpunkt stand die öffentliche Vorführung des Dokumentarfilms „No Other Land“ im Union-Kino Kaiserslautern. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, Eindrücke zu teilen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Begleitet wurde der Austausch durch eine moderierte Diskussion sowie ein kleines Angebot an Snacks und Getränken.

Das Projekt richtete sich bewusst an eine vielfältige Zielgruppe – darunter Engagierte aus der Zivilgesellschaft, kirchliche und politische Akteurinnen und Akteure sowie Studierende. Ziel war es, einen geschützten Raum für Information, Reflexion und Dialog zu schaffen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Festival der Sinne

Landsmannschaft d. Deutschen aus Russland e.V.

Generationsübergreifendes Festival zum interkulturellem Austausch (Musik, Tanzdarbietungen, Kulinarisches, Ausstellung von Kunstwerken) um die Vielfalt verschiedener Kulturen näher zu bringen

Interkultureller Spieleabend

Vielfalter Kaiserslautern e.V.

Wiederkehrendes Format zur Förderung von interkulturellen Begegnungen, Vernetzung, Etablierung eines Treffpunktes zur Festigung von Freundschaften und des Gemeinschaftsgefühls über soziale, politische, demographische und kulturelle Grenzen hinweg

Im Jahr 2026 durften wir darüber hinaus folgende Vorhaben fördern:
  • Gemeinsam erleben – Vereinsfest für Begegnung und kulturellen Austausch (Perlentreff e.V.)

  • Kreativwerkstatt (Team Plan B Kusel e.V.)

  • Filmvorführung “Das Deutsche Volk” mit anschließender Diskussion (Vielfalter e.V.)

  • Interkultureller Diskussionsabend (Arbeitskreis Palästina)

Einzelmaßnahmen

Druck- und Versandkosten

NALAM e.V.

Unterstützung einer Mailing-Aktion zur Erschließung potenzieller neuer Vereinsmitglieder

Starterkit nach Vereinsgründung

Kulturbrücke Kaiserslautern e.V.

Unterstützung einer öffentlichkeitswirksame Aktion des mit unsererer Unterstützung gegründeten Vereins im Rahmen der Interkulturellen Woche 2025 sowie Finanzierung von ersten Marketingerzeugnissen

Unterstützung bei Öffentlickeitsarbeit

Arbeitskreis Palästina

Öffentlichkeitswirksame Aktion / Musikdarbietung zur Bekanntmachung unter Weiterentwicklung der Initiative

"Startker-Kit" Marketing

Team Plan B Kusel e.V.

Marketing-Starterkit für Neustart des Vereins nach interner Umstrukturierung zur Akquise neuer Mitglieder

Banner für öffentlichkeitswirksame Aktionen

Omas gegen Rechts Kaiserslautern

Die Initiative führte im Zuge der anstehenden Bundestagswahl 2025 fünf öffentlichkeitswirksame Aktionen zur Stärkung der Demokratie durch. Hierfür wurde der Druck zweier Banner gefördert.

Jahresrückblick und Schülerkonzert

Landsmannschaft d. Deutschen aus Russland e.V.

Der Verein veranstalte ein Konzert mit Schüler*innen der Kreismusikschule, um lies hierbei die letzten Jahre der Vereinsarbeit Revue passieren. Rund 40 Menschen haben hieran teilgenommen. Gefördert durch das HoR Kaiserslautern wurde die Saalmiete sowie die Bereitstellung eines Konzertflügels.

Im Jahr 2026 durften wir außerdem folgende Maßnahmen fördern:
  • Erstellung einer Website (RSV Kaiserslautern e.V.)